Verfügbare Bestandsanlagen verkürzen den Vorlauf
Eine neue Raumanlage kann projektspezifisch geplant und gefertigt werden. Bei bereits vorhandenen Beständen stehen die Fläche, der Grundriss und die Ausstattung zwar weitestgehend fest, dafür sind sie aber deutlich schneller verfügbar. Aufgrund der modularen Bauweise können dennoch Containergebäude entstehen, die trotz der vorgegebenen Grundstruktur unterschiedliche Nutzungen ermöglichen.
Nach der Demontage am alten Standort kann die Anlage am neuen Standort direkt wieder aufgebaut werden, vorausgesetzt, die erforderlichen Genehmigungen liegen vor.
Müssen geplante und vorherige Nutzung zusammenpassen?
Die frühere Verwendung einer Containeranlage kann einen Anhaltspunkt für ihre Eignung sein. So können zum Beispiel die Sanitärbereiche einer ehemaligen Kindertagesstätte kindgerecht dimensioniert sein und passen dann ohne Umbau nicht zu einer Büronutzung. Umgekehrt ist der Grundriss eines Büros nicht automatisch für den Unterricht oder die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen geeignet. Bevor die Entscheidung für eine bestimmte Containeranlage fällt, ist folgendes zu prüfen:
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Wie sind die Räume geschnitten?
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Wie ist die Lüftung konzipiert?
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Wie sieht es mit Tageslicht im Raum aus?
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Welche Voraussetzungen werden bezüglich der Barrierefreiheit geboten?
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Wie sind die zugehörigen sanitären Anlagen aufgebaut?
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Sind vor der Inbetriebnahme Reparaturen oder Umbauten erforderlich
Reparaturbedarf kann manchmal auch erst nach der Demontage der gesamten Raumanlage sichtbar werden. Dies sollte daher zeitlich im Vorfeld eingeplant werden.
Die Sonderkonditionen entlasten das Gesamtbudget
Durch besonders günstige Konditionen für eine temporäre Raumanlage können die Gesamtausgaben in einem guten Rahmen gehalten werden. Das Budget, das für die Inbetriebnahme des Containergebäudes erforderlich ist, umfasst allerdings noch mehr als nur die Anschaffungs- beziehungsweise Mietkosten. Dazu gehören auch die Kosten für:
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Planung und Genehmigung
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Demontage
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Transport
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Montage am neuen Standort
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Medienanschlüsse
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Umbauten
Wenn die Nutzung befristet ist, kommen außerdem der Rückbau, der Rücktransport oder die Lagerung hinzu.
Es hängt unter anderem von der Standzeit und einer eventuell geplanten Weiterverwendung ab, ob Kauf oder Miete die bessere Option ist. Beim Vergleich verschiedener Angebote und Konditionen müssen sämtliche Kosten bis zur betriebsbereiten Übergabe und auch für die Zeit danach berücksichtigt werden.
Der Standort entscheidet über die Bestimmungen
Auch für eine temporäre Nutzung von Containergebäuden sind häufig Genehmigungen erforderlich. Welche Nachweise benötigt und welche Verfahren durchlaufen werden müssen, richtet sich nach der geplanten Nutzung und dem Standort. Indem die örtliche Bauaufsicht frühzeitig einbezogen wird, kommt es nicht zu unnötigen Verzögerungen während des Genehmigungsverfahrens und eventuell noch fehlende Nachweise können rechtzeitig beschafft werden.
Parallel dazu kann alles rund um den Baugrund, die Feuerwehrzufahrt, die Kranstellfläche, den Transportweg sowie die Anschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser und Daten geklärt werden. Wenn statische Nachweise erforderlich sind, müssen diese mit den am Standort herrschenden Wind- und Schneelasten abgeglichen werden.